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Ein letzter Tag Unendlichkeit

Literaturgeschichte wird erzählt - und eine legendäre Begebenheit lebendig

Am 30. Juli 1750 unternimmt der große deutsche Dichterfürst Friedrich Gottlieb Klopstock während eines mehrmonatigen Schweiz-Aufenthalts mit einer Gruppe von Freunden einen Tagesausflug per Schiff auf dem Zürichsee. Eine fröhliche Gesellschaft vorwiegend junger Damen und Herren erlebt einen unvergleichlichen Sommertag, die Inszenierung einer perfekten Idylle. Das Brisante: Im sittenstrengen Zürich arrangiert man etwas gesellschaftlich ganz Undenkbares, eine Art spielerischen Partnertausch. Dabei wird Klopstock der ihm zugeteilten Dame alsbald untreu. Angetan hat es ihm eine andere, die erst 17-jährige Anna Schinz, und er setzt alles daran, an diesem Tag ihre Gunst zu gewinnen.

Das Buch schildert, quellengetreu und gleichzeitig erfindungsreich, den Gang der Ereignisse eines Tages, der in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Und zeigt dabei eine Hauptfigur in ihrer schillernden Janusköpfigkeit: poetisches Genie und Dichterfürst, Vorbild für Goethe und die großen Vertreter des Sturm und Drang, doch gleichzeitig Lebemann und Frauenheld mit einer deutlichen Neigung zu amourösen Abenteuern. Der Dichter der gerühmten Messias-Gesänge, studierter Theologe und Prophet einer literarischen Erneuerung, hat als junger Mann vor allem eine große Leidenschaft: Frauen. 

Klopstock schrieb über diesen Tag seine berühmte Ode "Der Zürchersee" - und zeichnete das Bild einer Idylle. Wie dieser Roman zeigt, eine nur sehr trügerische ...

"Ein letzter Tag Unendlichkeit"
Geschichte einer Lustfahrt
Unionsverlag, Zürich
240 Seiten, gebunden
19,95 Euro / 28,90 sFr.
ISBN 978-3-293-00483-2



Friedrich Gottlieb Klopstock. Held eines Tages. Eines Romans. Einer Epoche der Dichtung.

Lucien Deprijck | info@lucien-deprijck.de